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Feuerwehr Aitrach unterzieht sich einer Trauma Einweisung!

Bei einem Verkehrsunfall der letztens zwischen Aitrach und Mooshausen passierte, traf die

Feuerwehr-Aitrach als erstes Rettungsmittel ein war für kurze Zeit mit der verunfallten Person

auf sich alleine gestellt.

Im nachhinein tauchten verschiedene Fragen auf bezüglich der Thematik:

Was tun wenn die Person noch im Auto sitzt.

"Sitzen lassen oder rausholen"?

Mit dieser Frage richtete sich die Aitracher Feuerwehr an den in Memmingen beim

Roten Kreuz hauptamtlichen Rettungsassistent Dietmar Weckwerth der ebenfalls in

Aitrach wohnhaft ist.

Dieser erklärte sich bereit im Rahmen eines Übungsabends der am 13.4.2012

stattfand den Floriansjüngern Rede und Antwort zu stehen und in einer praktishen

Übung zeigte auf was es ankommt und welche Möglichkeiten es gibt um die Verletzte

Person bestmöglich zu betreuen

Feuerwehr AItrach

Unser Bild zeigt die Truppe bei einer praktischen Übung am Objekt

Weckwerth hielt eine kurze Theoretische Einweisung und wieß auf die wichtigsten Dinge die

zu beachten sind hin.

Bei einem Aufprall über 40 km/h kann es schon zu einer Überdehnung mehrerer Zentimeter

der Halswirbelsäule kommen, dies wird als HWS-Schleudertrauma betitelt. Meist merken

die Verunfallten dies erst nach mehreren Minuten oder auch Stunden in Form von Schmerzen,

Schwindel und Muskelfunktionsstörungen.

Um dies zu verhindern empfiehlt es sich der verunfallen Person schnellstmöglich die

Halswirbelsäule zu stabilisieren durch eine Halskrause.

Ist die Person nicht unmittelbar durch Feuer oder andere gefährlichen Einflüsse gefährdet sollte

diese im Auto sitzen bleiben bis der Rettungsdienst vor Ort ist.

Der Rettungsdienst verschafft sich durch einen gründlichen Bodycheck einen Überblick über die Art

der Verletzungen und entscheidet dann, wie die Person geborgen werden kann. 

Feuerwehr Aitrach

Unser BIld ziegt die Bergung einer Person ohne vorgehaltener Rettungsgeräte

Auf Grund der geschilderten Dinge die der Memminger Rettungsassistent der Aitracher Feuerwehr

übermittelte, hat diese sich kurz entschlossen, Halskrausen in verschiedenen Größen

auf ihren Fahrzeugen mit zu führen.

Einige Feuerwehrfrauen sowie Männer wurden mit der Handhabung der Halskrausen

vertraut gemacht.

Somit kann jetzt bei solchen Situationen noch professioneller gehandelt werden.

 

 

 

 
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